Home Office: 5 Tipps Zum Erfolgreichen Arbeiten Von Zu Hause

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Aktualisiert: 26.09.2022 Lesedauer: ca 5min

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Wenn man es sich genau überlegt, dann bietet das Homeoffice eigentlich nur Vorteile: Du kannst in einer dir vertrauten, ruhigen Umgebung arbeiten, deinen Arbeitsalltag frei gestalten und nicht von A nach B fahren. Du musst dich weder duschen, noch chic anziehen. Das oft anstrengende, dennoch sozial erwünschte, höfliche Benehmen gegenüber deinen Kollegen sowie der lange Arbeitsweg fallen einfach weg. Die Dinge, die dir bisher fast jeden Morgen Zeit und Nerven geraubt haben, im Sommer schwitzend in den Öffis oder im Stau, im Winter dann eiskalt im Schneesturm, lösen sich jetzt dank der Arbeit von zu Hause - im Home-Office - plötzlich in Luft auf. Im Endeffekt bleibt dir dadurch mehr Energie, Zeit und Hingabe, um dich voll und ganz auf deine eigentliche Arbeit zu konzentrieren – oder?

Wie du gerade gelesen hast, bietet dir das Home-Office bestimmte Freiheiten und durch die entstandene Selbstbestimmung auch eine gewisse Art der Entspannung. Im Magazin „Forbes“ wurde sogar eine neue Studie veröffentlicht, die belegt, dass Angestellte im Home-Office allgemein zufriedener mit ihrer Arbeitssituation und sogar deutlich produktiver sind, als ihre Kollegen im Büro. Es gibt dazu viele Jobs, die man von zu Hause aus machen kann, die auch ordentlich Geld bringen.  Allerdings können dich auch genau diese Freiheiten, die du während der Arbeit von zu Hause aus hast, in die Falle der Unproduktivität tappen lassen. Wie du am besten damit umgehst und effektiv von zu Hause aus arbeitest, erfährst du mit unseren fünf hokify Tipps:

1. Routine einhalten

Durch das Arbeiten von zu Hause aus kann es dir schnell passieren, dass die feine Linie zwischen deinem Arbeits- und Privatleben verwischt und du dich entweder so fühlst, als würdest du den ganzen Tag - ohne Unterbrechung - arbeiten oder so, als würdest du den ganzen Tag einfach nur im Pyjama abhängen. Um dies zu vermeiden, musst du eine geeignete Arbeitsroutine für dich entwickeln, die du dann auch strikt einhältst. Setz dir dafür konkrete Arbeitszeiten, -pausen sowie Leistungsziele und versuche dich nicht von den Versuchungen des Daheimseins, wie beispielsweise dem Fernseher oder dem Kühlschrank, dauernd ablenken zu lassen. Denn wir kennen das Gefühl, wenn noch eine "letzte" Folge der Lieblingsserie lockt, man die Arbeit nur "ein wenig" nach hinten schiebt und sie dann letztendlich erst Stunden später beginnt - danke auch, Netflix. Um am frühen Morgen eine motivierte Arbeitseinstellung in dir zu wecken, hilft es oft, sich so zu verhalten, als würdest du tatsächlich ins Büro gehen. Das heißt: duschen, arbeitstauglich kleiden, frühstücken, Zähne putzen, eventuell etwas Make Up auflegen (oder auch nicht - wir müssen es ja nicht übertreiben...). Vielleicht hilft dir auch ein kleiner Spaziergang, um dich zu konzentrieren? Was du genau machst, ist egal, Hauptsache du folgst einer Routine und beginnst jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit mit deiner Arbeit von zu Hause aus.

2. Arbeitsplatz gestalten

Selbstverständlich kann das eigene Bett und sein Komfort ungemein verlockend auf dich als Home-Office-Arbeitenden wirken. Allerdings sorgen weder Bett noch Couch für ein seriöses, gesundes und produktives Arbeitsklima. Deshalb wäre es von Vorteil, wenn du dir in deinem Zuhause einen geeigneten (und wenn möglich von deinen Privatsachen getrennten) Arbeitsplatz einrichtest, an dem du dich auch gerne aufhältst. Dieser beinhaltet bestenfalls einen geordneten Schreibtisch, einen komfortablen und ergonomischen Sessel, ausreichend Licht sowie alle notwendigen Arbeitsutensilien, die fein säuberlich hergerichtet sind. Dank dieser Maßnahmen schaffst du dir einen schönen und professionellen Arbeitsplatz. Natürlich wird es dir so auch leichter fallen deinen Arbeitsalltag zu beginnen und eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der du wirklich effizient arbeiten kannst. Ein ordentlicher Schreibtisch ist schon der halbe Weg zum Erfolg.

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Home Office Setup: Produktiv zu Hause arbeiten

3. Erreichbar sein

Ständig im Home-Office zu arbeiten kann die Beziehung zu deinen Kollegen und deinem Arbeitgeber zusehends verschlechtern. Dieses Isolations-Phänomen solltest du deshalb von Anfang an im Auge behalten. Zwar erscheint das in unserer digitalen Welt ganz einfach – ist es aber nicht immer. Bemühe dich also darum, ein strukturiertes Kommunikationssystem zum Austausch von Informationen mit deinen Arbeitskollegen zu entwickeln. Dafür gibt es mittlerweile einige Team-Management Programme. Dabei hilft es auch, wenn ihr euch ausschließlich auf einen oder höchstens zwei Kommunikationskanäle, wie beispielsweise Email und Skype, beschränkt. Dann wissen deine Kollegen und du ganz genau, wie und wo du bei Problemen oder Fragen am besten zu erreichen bist. Gleichzeitig behältst du einen besseren Überblick und wichtige Nachrichten gehen nicht in der Masse verloren. Zudem wäre es auch empfehlenswert regelmäßig den Terminkalender deiner eigenen Abteilung zu checken und an relevanten internen Meetings teilzunehmen – natürlich nur über Skype, aber immerhin! Das zeigt, dass du selbst als „unsichtbarer Mitarbeiter“ ein Teil des Teams bist, dich einbringst und es dir wichtig ist, immer auf dem aktuellen Stand der Dinge zu sein. Trotzdem empfehlen wir dir zumindest zu den besonders wichtigen Meetings persönlich zu erscheinen.

#hokifyexpertentipp: Auch wenn es wichtig ist, erreichbar zu bleiben, solltest du es nicht übertreiben. Du musst keine E-Mails um 5:30 in der Früh beantworten und wenn deine Arbeitszeit vorbei ist, kann das Diensthandy auch ruhig weiterklingeln. Kommuniziere deinen Kolleginnen klar, wann du nicht (mehr) erreichbar bist und genieße deine freie Zeit - denn nur so kannst du am nächsten Tag auch produktiv sein!

4. Schriftliche Vereinbarungen aufsetzen

Wichtig ist es trotzdem, die Arbeit von zu Hause aus ordentlich mit deinem Arbeitgeber zu vereinbaren, damit ist man immer auf der sicheren Seite. Hier eignet sich eine Ergänzung zum Dienstvertrag. Für das Homeoffice gelten die gleichen kollektiv-vertraglichen Bestimmungen wie für "reguläre" Arbeitskräfte. Das gilt für deine Arbeitszeit, genau so wie für Sonderzahlungen. Auch über Strom- und Internetkosten sollte man sich Gedanken machen. Am besten man setzt eine kurze schriftliche Vereinbarung auf und hält die wichtigsten zeitlichen, räumlichen und inhaltlichen Eckpunkte fest.

#hokifyexpertentipp: Je nachdem, wie die rechtlichen Bestimmungen sind, kann es durchaus sein, dass dir Sonderzahlungen für das Homeoffice zustehen - beispielsweise weil du deine eigenen Geräte nutzt oder als Kostenersatz für Strom und Internet. Informiere dich am Besten vorab über etwaige mögliche Sonderzahlungen.

5. Motiviert bleiben

Der vielleicht schwierigste Punkt auf unserer Liste: die Motivation! Wer den ganzen Tag nur vor dem Screen sitzt, keinen Kontakt zu den Kolleginnen hat und alleine vor sich hin arbeitet, kann schon mal demotiviert und entmutigt werden. Halte dir immer vor Augen, dass du nicht alleine bist und erinnere dich daran, was du schon erreicht hast. Vielleicht hilft dir auch ein kurzer Spaziergang oder eine schnelle Yoga-Einheit um den Kopf frei zu kriegen und neue Motivation zu schöpfen? Oder du kochst etwas zum Mittagessen? Ein Call mit Kolleginnen, bei dem es nicht nur um die Arbeit geht, kann genauso helfen wie ein Videochat mit einer Freundin. Such dir etwas, das dir Freude bereitet und nimm die Energie, die du daraus ziehst, mit in deinen Home-Office-Alltag.

Fazit

So cool Home Office im ersten Moment ist, so anstrengend kann es auch sein - doch mit den richtigen Strategien bekommst du auch zu Hause eine gute Routine. Auch wenn du nur nach einem Nebenjob suchst, den du von zu Hause aus machen kannst, solltest du darauf achten, dich nicht zu sehr gehen zu lassen!

Hier nochmals alle hokify Tipps in der Übersicht

  1. Routine einhalten

  2. Arbeitsplatz gestalten

  3. Erreichbar sein

  4. Schriftliche Vereinbarung aufsetzen

  5. Motiviert bleiben

Letztendlich bist du im Home-Office dein eigener Boss und kannst dir mit unseren Tipps jetzt ganz leicht deine perfekte Tagesstruktur erstellen - Dann funktioniert es auch mit der produktiven Arbeit von zu Hause aus!

Sebastian ist gelernter Historiker, mag Yoga & Hiphop und arbeitet seit 2018 bei hokify. Wichtige Informationen verständlich auf den Punkt zu bringen ist seine Stärke. Als Team Lead der Karriere-Tipps und PR Manager bei hokify beschäftigt sich Sebastian besonders mit Karriere- & Arbeitsmarktthemen, Fachkräftemangel sowie Lehrlings- & Social Media Recruiting. Dazu versorgt er Jobsuchende mit Tipps zu Bewerbung, Lebenslauf und Jobsuche.

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